Ich rüste meine Kleider um. Eins nach dem anderen.

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Das aktuelle Kleid habe ich schon einmal gezeigt.

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Es ist kaum zu sehen, aber der Rock saß ziemlich schief am Oberteil. Die Seitennähte saßen zwar aufeinander, aber der Rock war an der einen Seite viel stärker gekräuselt.

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Im alten Blogeintrag steht, dass ich froh war nichts ändern zu müssen. Ich habe das Kleid auch gerne getragen. Aber das Gefühl, wenn ich die Hände in den Taschen hatte, war immer komisch schief.

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Hier auf dem Foto habe ich es mit dem Gürtel verdeckt, und ich glaube es war am Anfang auch noch nicht so schlimm. Aber mit der Zeit hat sich das Kleid ausgehängt und es kam zu einem typischen Problem, dass ich anhand anderer Kleider zeigen möchte.

Ich nenne es das ‚Saggy-Dress-Problem‘. Es tritt bei Jersey-Kleidern an der Naht zwischen Ober- und Unterteil auf und zeigt sich durch Beulen, Wellen und Schlaffheit.

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Es tritt oftmals erst nach einer gewissen Zeit auf. Hier war die Naht sogar mit so einem elastischen Nahtband verstärkt, aber das Sagging war stärker.

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Am Anfang sah das Kleid super aus. Aber nach ein paar Wäschen: Saggy Dress.

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Hier rettet mich der Gürtel. Ansonsten: Saggy Dress

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Der Effekt wird durch Taschen verstärkt und zeigt sich dann besonders an der Stelle, wo die Tasche angenäht ist.

Hier habe ich bereits einen Saggy-Preventer eingebaut, aber das Problem ist noch zu sehen.

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Der Preventer ist ein Stoffstreifen zwischen Ober- und Unterteil. Mittlerweile verwende ich ihn flächendeckend und versuche nun auch meine Altlasten abzubauen.

Wenn ein Kleid so hängt, ist der Saggy-Dress-Anzeiger bei Null:

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Das erreicht man, wenn man den Stoffstreifen doppelt, was man in jedem Fall tun sollte, und dann ein breites Gummiband einzieht.

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Oben ohne, unten mit Preventer.

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Diese Kleider sind schon mit dem Feature ausgerüstet, sie brauchen nichtmal ein Gummi:

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Diese haben zudem noch ein Gummiband eingezogen:

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Das aufgerüstete Kleid zeige ich am Mittwoch beim MMM.

15. November 2014
15. November 2014
EllaMara

EllaMara

2 Comments

  1. Antworten

    eigenbau

    15. November 2014

    Hallo Ella Mara,

    von Zeit zu Zeit folge ich deinem blog, leider bin ich selbst keine bloggerin, aber näh – u. gartentechnisch immer im Netz unterwegs.

    Deine genähten Sachen stehen dir ausnahmslos top (ich selbst nähe erst seit zwei Jahren begeistert…mit fünf Freundinnen im immergleichen Nähkurs von der VHS), mittlererweile off limits, nur wir fünf und unsere Lehrerin.

    Also, wie gesagt, deine outfits top, aber: deine Haare noch tippeditopper!

    Ich selbst bin auch „schwarze“ Deutsche und hab´ein Haarproblem, seit ich denken kann. Komme vom Land, keiner hier hat mein Zeugs auf dem Kopf…Im Moment (seit fünf Jahren oder so), schneide ich mir die absolute Kurzhaarfrisur – mein Mann macht „hinten“ – mit dem Haarschneider. Von Zeit zu Zeit schicken mich Klamottenverkäuferinnen in die Männerabteilung, weil ich auch noch so eine tiefe Stimme habe…grins.

    Will auch so schöne Haare haben, was nicht klappen wird, glaub´ ich…

    Aber, wie machsr du denn das???

    Vielleicht hast du Laune per mail zu antworten, wenn nicht bleibt mein bad hair day eine Dauereinrichtung…

    lg & erholsames WE!

    Gudrun

  2. Antworten

    Nria

    14. Januar 2015

    Ich hatte schon länger den Verdacht, dass Kleider mit Taillenstreifen _irgendwie_ besser sitzen … jetzt ist mir endlich mal klar, warum!
    Danke für den Denkanstoß 😀

    (und deine Kleider sehen wirklich super aus!)

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